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  • Margarete Baueregger

FESTGEBISSEN ! oder warum es wichtig ist Nacken und Kiefergelenk zu entspannen.....

Du kennst das sicher, je mehr Aufgaben deinen Terminkalender füllen, um so steifer und verspannter werden Dein Nacken und deine Schultern.


Es fühlt sich an, als hätte dir jemand Gewichte auf die Schultern gelegt, manchmal schmerzt es beim Kauen und irgendwie schaut dir ein recht verbissenes Gesicht aus dem Spiegel entgegen.


ICH GRATULIERE DIR – du hast erkannt das du dich „verbissen“ hast!

Aber was tun, wenn`s weh tut?


Ich zeige Dir hier 2 einfache Übungen die du selbst, (fast) immer und überall anwenden kannst.


1. „Mach den Löwen!“




Öffne und schließe zuerst sanft den Mund und ertaste dabei dein Kiefergelenk unterhalb des Ohres.


Lege nun die Hände an das Gelenk und massiere es relativ kräftig auf beiden Seiten, und öffne dabei den Mund weit ( wie ein Löwe der brüllt) und schließe es wieder.

Möglicherweise musst du dabei gähnen- lass es zu und mach auch gerne " Gähn Laute" dabei ( oder brülle…😉)

Wiederhole das ganze mindestens 5 Mal- gerne aber so oft du es angenehm empfindest.

Kannst du schon spüren wie sich deine Kiefer- und Mundpartie langsam entspannt?



Wenn dich Schmerzen im Kiefergelenk immer wieder besuchen, stell dir mal folgende Fragen:

  • In welcher Situation oder bei welchen Tätigkeiten musst ich die Zähne zusammenbeißen?

  • Gibt es Menschen oder Situationen, wo ich auf „Granit beiße?

  • Ist mein Slogan: "Zähne zusammen und durch" ?

  • Spriche ich aus was mich ärgert, kränkt oder beschäftigt?

  • Was ist eigentlich mein häufigster Gesichtsausdruck? Lächelnd und entspannt oder angespannt und verbissen?

  • Beißt du dich manchmal in oder an Situationen fest?

Du wirst feststellen allein die Tatsache das du dir deine verbissenen Momente bewusst machst, wird dir helfen in die Ent-Spannung zu finden .





2. „Schmeiß den Rucksack weg“


Such dir ein angenehmes Plätzchen und finde (d)eine bequeme Position im Sitzen oder Stehen.

In dieser Position mache dich groß und rolle die Schultern nach hinten – spürst du , wie du dich automatisch dadurch aufrichtest?

Jetzt neigst du deinen Kopf nach vorne Richtung Brust.

Rolle nun den Kopf in einer Halbkreis- Bewegung langsam(!) von einer Schulter zur anderen.

Achte auf eine tiefe Atmung, versuche länger Aus- als Ein zu atmen.

( Entspannung kommt mit der Ausatmung ! )


Vielleicht nimmst du wahr, wo die Verspannungen sitzen, stell dir vor, wie du deinen Atem ganz bewusst zu dieser Stelle schickst – sie quasi „weg atmest“


Wiederhole diese Übung, so oft es sich für dich gut anfühlt.

Mache besser wenige langsame Wiederholungen, als viele Schnelle!



Wenn sich die Schmerzen im Nacken immer wieder melden, stell dir mal folgende Fragen:

  • Welche Last trage ich auf meinen Schultern?

  • Wer oder was sitzt mir im Nacken?

  • In welcher Situation sollte ich gerade stehen und mich zeigen?

  • Höre ich auf mein Herz und vertraue ich meinem Bauchgefühl?

Verspannungen in Nacken und/ oder Kiefer zeigen uns immer das wir mit ein bisschen mehr Leichtigkeit an die Dinge heran gehen sollen, das wir nicht alles immer todernst, sondern besser mit einem kindlichen Blick betrachten dürfen.


Ich schreibe bewusst WIR - ich bin nämlich davon überzeugt das wir vermutlich niemanden im Erwachsenalter finden werden der das noch nicht verspürt hat.

Und wenn doch, dann spürt er`s ziemlich sicher wo anders ;-)




Also -sei lieb zu dir selbst - oder wie Pippi Langstrumpf sagen würde :


"Warte nicht darauf, dass die Menschen dich anlächeln.....

Zeige ihnen wie es geht!“


In diesem Sinne - genieße die ersten Sommertage und lass´ es dir gut gehen!

Alles Liebe

Margarete






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Dafür sag ich dir jetzt schon - HERZLICHEN DANK 💚


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